Die
Untersuchungen über die Lebenswelt der Quellen
in Berchtesgaden blicken auf eine 80jährige
Geschichte zurück
An der Schnittstelle zwischen Grund- und Oberflächenwasser
erwartet uns eine sehr intressante Organismenwelt,
die die Forschung noch spannender macht.
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Die
Hauptaufgabe besteht in der Erfassung des Zustandes
der Quellen. Hierbei werden die verschiedenen
Beeinträchtigungen ermittelt bzw. bewertet
um Lösungsstrategien zum Schutz der Quellen
zu erarbeiten.
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Der
Nationalpark Adamello-Brenta ist mit 620,5 km²
das größte Schutzgebiet im Trentin bzw.
im Westen des Trentin, und umschließt die Berggruppe
der Adamellen und Brent, welche durch das Rendenatal
getrennt werden sowie die Täler Non, Sole und
Giudicarie.
Im
Rahmen einer Diplomarbeit der FH Eberswalde (D) mit Unterstützung
der Universität Basel (CH) wurden im Sommer 2004 im
Schweizer Kanton Graubünden 49 Quellen
untersucht.
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Wozu
Quellforschung und Projektgebiete?
Neben dem Schutz natürlicher Lebensräume und einer
wirksamen Öffentlichkeitsarbeit dienst diese Art der
Forschung dem Wissenszugewinn. Besser als in solchen Projektgebieten
(Schutzgebieten) lassen sich sonst nirgends Kenntnisse über
die natürliche Vielfalt in ausgewählten Lebensräumen
gewinnen . Dieses Wissen kann dann Maßstäbe setzen
in der kultivierten Landschaft Europas, in der solche Stellen
oft nicht oder nur unzureichend geschützt sind.
Das Interesse an solchen Untersuchungen spiegelt sich nicht
zuletzt in der Zusammensetzung engagierter Wissenschaftler
wieder, die in unseren Projekt mitarbeiten: Studenten im Rahmen
ihrer Diplomarbeit, Doktoranden, freischaffende Biologen,
Universitätsdozenten und Mitarbeiter naturhistorischer
Museen aus verschiedenen europäischen Ländern.
Die
Notwendigkeit der Erforschung natürlicher Quellen ist erst
im letzten Jahrzehnt richtig erkannt worden. Nachdem natürliche
Grundwasseraustritte in vielen Teilen der Alpen durch menschliche
Eingriffe wie z.B. Drainagemaßnahmen, Überweidungen,
Trinkwasserfassungen, Grundwasserabsenkungen oder direkte oder
indirekte Verschmutzungen zum Opfer gefallen sind, herrscht
dringender Bedarf nach fundiertem Wissen.
Darauf aufbauend können Leitbildern für die Rettung
und Pflege der oft nur noch oasenartig verinselten Bestände
noch erhaltener Quellen formuliert werden.
Für die
der Darstellung der Projektgebiete wurde die "Mapserver
- Technologie" angewandt. Damit werden Kartendarstellung
und Recherchen zu den Ergebnisse langjähriger Quellforschungen
ermöglicht.
Mehr dazu unter [ Mapserver
]